»75 if« Zum 75. Geburtstag von Jochen Rindt

Jochen Rindt | Lotus 49B

Jochen Rindt | Lotus 49B

1942 in Mainz geboren – 1970 in Monza tödlich verunglückt. In einem Lotus wie Jim Clark. „Bei Lotus kann ich entweder Weltmeister werden oder sterben“, sagte der Formel-1-Star. Es wurde beides wahr. Am 5. September 1970 verunglückte Jochen Rindt beim Training zum Großen Preis von Italien tödlich; kurz darauf wurde er posthum Weltmeister. Er ist bis heute der einzige Tote, der einen Formel-1-Titel gewann.

 

T 80 Silberpfeil – Ohne Rennen ins Museum

T80 Silberpfeil von 1939

Nachdem Hans Stuck 1938 die Auto Union verlassen hat, fasst er den Plan, den bestehenden absoluten Geschwindigkeitsrekord für Automobile von 575 km/h zu brechen. Sein Ehrgeiz ist es, als erster Mensch schneller als 600 km/h zu sein. Dank seiner ausgezeichneten Beziehung zu Enst Udet und damit zur Deutschen Luftwaffe gelingt es ihm, zwei Daimler-Benz-Flugmotoren des Typs 603 zu ergattern (44.000 ccm, rund 3000 PS). Konstruieren wird den Prototyp kein Geringerer als Dr. Ferdinand Porsche höchstselbst. Das aerodynamische Design übernimmt die Firma Messerschmitt. Das Gefährt wiegt etwa zwei Tonnen und bringt seine Leistung über zwei angetriebene Achsen (von dreien) über ein Ein-Gang-Getriebe auf die Straße. Es ist 8,50 m lang und 1,80 m breit. Nicht nur für die damalige Zeit hat es dem Nimbus eines UFOs. Das „Batmobil“ wurde erst Jahre später erdacht. Durch den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges erhielt der Prototyp nie die Chance, seine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen und wanderte von der Fabrikhalle direkt ins Museum. Heute ist er zu sehen im Mercedes-Benz Museum in der Phalanx der Silberpfeile…

Having left Auto Union in 1938, Hans Stuck had the idea to break the absolute speed record for automobiles held by Captain George Eyston (575,1 km/h). Stuck had the ambition to be the first man faster than 600 km/h (373 mph). Due to an excellent connection to Ernst Udet of the Deutsche Luftwaffe, Stuck achieved two Daimler-Benz aircraft engines Type 603 (44.000 ccm, about 3.000 hp). Dr. Ferdinand Porsche was the one to construct the super race car. His ambition was to reach 650 km/h (404 mph). Responsible for the aerodynamic design were renowned specialists at the German aircraft manufacturer Messerschmitt. The car’s weight was about 2.000 kg with three achsles, two of them driven, one-gear-transmission. The length was 8.50 m by 1.80 m width. Due to the outbreak of World War II, the prototype never had a chance to prove its capabilities. From the factory it went directly to the museum. Nowadays the T80 is shown in the Mercedes-Benz Museum of Stuttgart, Germany.

Gaskrank: Stadtpark-Revival im FUEL Magazin

    Onno, Fotograf und begeisterter Motorsport-Reporter, war für FUEL unterwegs zwischen Strohballen und Schrauberzelten. Sein Stimmungsbild von Hamburgs Motorsport-Kultveranstaltung Nr. 1 erschien in der neuen Ausgabe 1/2016.

Onno malt ein tolles Bild von den „Tagen des Donners“ im Hamburger Stadtpark 2015. Eine wunderschöne Fotostrecke gibt es darüberhinaus auf Facebook zu bewundern.

Aus eigener Sicht gefällt natürlich am meisten die persönliche Begegnung von Motorölmaler mit Egon Müller, der Sandbahn- und Speedway-Legende. Der Weltmeister hat bereitwillig und eigenhändig eine Ölprobe aus dem noch warmen Motor seiner Maschine gezapft. Ein neues Motorölmaler-Leinwandwerk wird mit der DNA der Weltmeistermaschine geadelt.

Egon Müller, ein Weltmeister gemalt in Motoröl und Acryl

Egon Müller, ein Weltmeister gemalt in Motoröl und Acryl

In diesem Jahr findet das Hamburger Stadtpark-Revival am 3. und 4. September statt. Wie immer wirbt das gewohnte Plakat vom Motorölmaler für die Veranstaltung.

Biondetti Baujahr 1950

Biondetti Baujahr 1950

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15. Hamburger Stadtpark-Revival 2016 (Artwork © Motoroelmaler Michael C. Prahl)

Alain Prost: der Professor ist 60 geworden.

Am 24. Februar feierte er seinen runden Geburtstag, 30 Jahre nach dem ersten von vier Formel-1-Weltmeistertiteln. Nach Schumacher (7) und Fangio (5) teilt sich »der Professor« die Position in der Ewigen Rangliste mit Sebastian Vettel.

Die Motorölmaler-Widmung zeigt den Champion im Jahr 1985 auf McLaren MP4/2B mit V6 TAG-Porsche Triebwerk. Mit diesem Boliden gelang Prost der Gewinn der ersten Weltmeisterschaft. Damit war der Mann mit dem Beinamen „Professor“ der erste Franzose überhaupt, der Formel-1-Weltmeister wurde. Und bis heute ist er der einzige geblieben…

»Zu Ehren von Ayrton Sennas Tod werde ich mich nie wieder in ein Formel 1-Auto setzen. Er war der Meister seines Fachs. Ich bin stolz, gegen ihn gefahren zu sein.«
– Alain Prost –

 

Alain Prost 60 years

Alain Prost 60 years

Save the date: Hamburger Stadtpark-Revival

Der Stadtpark bebt! Auch im September 2015 werden wieder klassische Motorräder, Rennmaschinen und -gespanne, Touren- und Rennwagen sowie andere Automobile den Rundkurs beleben. Zum 14. Mal heißt es dann „Start your engines!“ Etwa 220 motorisierte Zwei- und Dreiräder und rund 120 Automobile werden von ihren Besitzern artgerecht ausgeführt, was auch zu gelegentlichen, unsanften Berührungen mit der Strohballenbegrenzung führen kann. Auf jeden Fall erwartet den interessierten Besucher ein prallgefülltes Wochenende voller Fahrdynamik und Benzingespräche. Das Plakat für das Revival wurde 2008 entworfen vom Motorölmaler.

Das Plakat zeigt eine Alfetta mit J.M. Fangio und ein 1930er Jahre Renngespann

1948 Pat Clancy Sixwheeler Indycar

1948 Pat Clancy Sixwheeler Indycar