T 80 Silberpfeil – Ohne Rennen ins Museum

T80 Silberpfeil von 1939

Nachdem Hans Stuck 1938 die Auto Union verlassen hat, fasst er den Plan, den bestehenden absoluten Geschwindigkeitsrekord für Automobile von 575 km/h zu brechen. Sein Ehrgeiz ist es, als erster Mensch schneller als 600 km/h zu sein. Dank seiner ausgezeichneten Beziehung zu Enst Udet und damit zur Deutschen Luftwaffe gelingt es ihm, zwei Daimler-Benz-Flugmotoren des Typs 603 zu ergattern (44.000 ccm, rund 3000 PS). Konstruieren wird den Prototyp kein Geringerer als Dr. Ferdinand Porsche höchstselbst. Das aerodynamische Design übernimmt die Firma Messerschmitt. Das Gefährt wiegt etwa zwei Tonnen und bringt seine Leistung über zwei angetriebene Achsen (von dreien) über ein Ein-Gang-Getriebe auf die Straße. Es ist 8,50 m lang und 1,80 m breit. Nicht nur für die damalige Zeit hat es dem Nimbus eines UFOs. Das „Batmobil“ wurde erst Jahre später erdacht. Durch den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges erhielt der Prototyp nie die Chance, seine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen und wanderte von der Fabrikhalle direkt ins Museum. Heute ist er zu sehen im Mercedes-Benz Museum in der Phalanx der Silberpfeile…

Having left Auto Union in 1938, Hans Stuck had the idea to break the absolute speed record for automobiles held by Captain George Eyston (575,1 km/h). Stuck had the ambition to be the first man faster than 600 km/h (373 mph). Due to an excellent connection to Ernst Udet of the Deutsche Luftwaffe, Stuck achieved two Daimler-Benz aircraft engines Type 603 (44.000 ccm, about 3.000 hp). Dr. Ferdinand Porsche was the one to construct the super race car. His ambition was to reach 650 km/h (404 mph). Responsible for the aerodynamic design were renowned specialists at the German aircraft manufacturer Messerschmitt. The car’s weight was about 2.000 kg with three achsles, two of them driven, one-gear-transmission. The length was 8.50 m by 1.80 m width. Due to the outbreak of World War II, the prototype never had a chance to prove its capabilities. From the factory it went directly to the museum. Nowadays the T80 is shown in the Mercedes-Benz Museum of Stuttgart, Germany.

3 thoughts on “T 80 Silberpfeil – Ohne Rennen ins Museum

  1. Der T80 als Gemälde gefällt mir sehr gut. Eine tolle Kombi aus Power und Aerodynamic. Und sehr dekorativ obendrein…

  2. What crazy vehicles those Germans created already in the 1930ies! The painting is simply stunning – wondering how it would look like only bedroom wall.

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